Begrenzung der Aufwendungen für osteopathische Behandlung durch Physiotherapeuten

Für Physiotherapeuten existiert keine einheitliche bei der Abrechung zugrunde zu legende Gebührenordnung, sodass der Leistungserbringer bei der Preisgestaltung weitestgehende Freiheit hat. Bereits die hieraus resultierende Inhomogenität des Preisgefüges bei der Erbringung osteopathischer Leistungen, durch Physiotherapeuten gebietet aus beihilferrechtlicher Sicht eine Begrenzung der als beihilfefähig anzuerkennenden Aufwendungen.

Die osteopathische Behandlung ist Teil der manuellen Therapie und ähnelt dem chirotherapeutschen Eingriff.


Quelle: Beitrag aus der Zeitschrift RID 15-02

VG Bayreuth – Urteil vom 23.02.2015 – B 5 K 14.1

 

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