Der Begriff der ,,hinreichenden Wahrscheinlichkeit“ im Arzthaftungsrecht

Nach ständiger Rechtsprechung des BGH kommt im Arzthaftungsprozess eine Beweislastumkehr zugunsten des Patienten in Betracht sofern

– der Arzt eine ihm obliegende Pflicht zur Erhebung und Sicherung medizinisch gebotener Befunde verletzt und

– dieser Befund mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ein reaktionspflichtiges Ergebnis gezeigt hätte und

– sich die Verkennung des Befundes als fundamental bzw. die Nichtreaktion hierauf als grob fehlerhaft darstellen würde.

Quelle: ZMGR 5/2014

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