Die Ausübung osteopathischer Behandlungen unterliegt im Grundatz der Erlaubnispflicht gemäß § 1 HeilPrG

Eine die Osteopathie betreffende spezialgesetzliche Regelung besteht nicht. Die Erlaubnis zur Ausübung der Physiotherapie gemäß § 1 I MPhG reicht nicht aus, um osteopathische Behandlungen vorzunehmen zu dürfen.

Physiotherapeuten ist es verboten, berufs- oder gewerbsmäßig die Ausübung der Osteopathie anzukündigen und/ oder die Osteopathie auszuüben, es sei denn, sie sind ärztlich bestallt oder im Besitz einer Erlaubnis für die Ausübung der Heilkunde gemäß § 1 HeilPrG.

 

Quelle: Beitrag aus der Zeitschrift RID 15-04

OLG Düsseldorf, Urteil vom 08.09.2015 – 20 U 236/13

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