Nachträgliche Abänderung des Versorgungsausgleichs

Die nachträgliche Änderung des öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleichs erfolgt nur auf Antrag und nur dann, wenn eine wesentliche Wertveränderung i.S.d. § 51 VersAusglG vorliegt.

Beantragt ein Ehegatte die Durchführung des in der Ursprungsentscheidung vorbehaltenen schuldrechtlichen Restausgleichs, entscheidet das Amtsgericht aber nur über den öffentlich-rechtlichen Wertausgleich, so ist die Sache von Amts wegen an das Amtsgericht zurückzuweisen.


Quelle: Beitrag aus forum Familienrecht Auflage 12/2014

VersAusglG §§ 20 ff.; 52; FamFG §§ 223,225,69

Ihre Ansprechpartnerin. Rechtsanwältin Heimbach